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Private Spitex oder Betreuung zu Hause?

Wer eine private Spitex sucht, braucht meistens zwei verschiedene Dinge gleichzeitig: ärztlich verordnete Pflege, die über die Krankenkasse läuft, und die vielen Stunden daneben, in denen jemand da sein soll. Domovita ist keine Spitex. Wir bringen die Betreuung, und für den verordneten Teil arbeiten wir mit einer Spitex zusammen, die ihn über die Krankenkasse abrechnet.

Betreuung von Domovita

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Pflege über die Spitex

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Eine Ansprechperson

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Fest angestellt & versichert

Partnerschaft mit Spitex Xundheit Plus

SECO-Bewilligung für Personalverleih

Betreuende angestellt, nicht vermittelt

Standort Lachen SZ

Was eine private Spitex ist und was Domovita ist

Eine Spitex ist eine Pflegeorganisation. Ob öffentlich oder privat geführt: Sie braucht eine kantonale Betriebsbewilligung des Gesundheitsamts und darf ärztlich verordnete Pflege über die Krankenkasse abrechnen. Domovita hat diese Bewilligung nicht und nennt sich deshalb auch nicht so.

Domovita ist ein Betreuungsdienst mit eidgenössischer Bewilligung des SECO für Personalverleih. Unsere Betreuenden führen den Haushalt, kochen, begleiten ausser Haus, leisten Gesellschaft und sind da, wenn sonst niemand da wäre. Pflegerische Grundversorgung gehört ausdrücklich nicht dazu.

 
PRIVATE SPITEX
DOMOVITA
Voraussetzung
für kassenpflichtige Pflege eine ärztliche Verordnung
keine Verordnung und keine Diagnose nötig
Aufsicht
Kanton, Krankenkassen und Sasis, kantonale Arbeitsämter
SECO, Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih
Abrechnung
verordnete Pflegeleistungen über die Krankenkasse
privat, nach tatsächlich bezogenen Stunden
Was gemacht wird
Körperpflege, Medikamente, Verbände, Behandlungspflege
Haushalt, Mahlzeiten, Begleitung, Gesellschaft, Anwesenheit
Bewilligung
kantonale Betriebsbewilligung des Gesundheitsamts
eidgenössische Bewilligung des SECO für Personalverleih

Beides nebeneinander ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Die Spitex kommt für kurze, verordnete Einsätze, meist am Morgen und am Abend. Dazwischen liegen die Stunden, um die es in den meisten Gesprächen eigentlich geht.

Pflege über die Krankenkasse, Betreuung von uns

Kommt bei Ihnen ärztlich verordnete Grundpflege dazu, organisieren wir sie über unsere Partnerorganisation Spitex Xundheit Plus GmbH. Sie ist eine private Spitex mit eigenen Standorten in dreizehn Kantonen und rechnet die verordneten Leistungen direkt mit der Krankenkasse ab. Den Alltag daneben übernehmen unsere Betreuenden.

Für Sie ändert sich dadurch nichts an der Ansprechperson. Sie rufen weiterhin bei uns an, und wir klären, was über die Spitex läuft und was wir machen.

Die Spitex übernimmt

Was die Ärztin oder der Arzt verordnet hat: Körperpflege, Medikamente, Verbände, Behandlungspflege. Abgerechnet werden ausschliesslich die Leistungen, die tatsächlich erbracht wurden.

Domovita übernimmt

Die Zeit dazwischen. Haushalt und Mahlzeiten, Begleitung zu Terminen, Gesellschaft, Tagesstruktur, Anwesenheit über Nacht. Alles, was den Alltag zu Hause trägt.

Was dabei wegfällt

Zwei Verträge, zwei Ansprechpartner, zwei Terminkalender, die niemand aufeinander abstimmt. Die Koordination zwischen beiden Seiten machen wir.

Wichtig und oft missverstanden: Eine Pflege rund um die Uhr durch die Spitex gibt es nicht. Die Spitex verrechnet einzelne verordnete Einsätze. Wer durchgehend jemanden im Haus braucht, braucht dafür Betreuung.

Wie die Krankenkasse ins Spiel kommt

Damit die Krankenkasse zahlt, müssen vier Dinge erfüllt sein. Sie klingen nach Papier, und sie sind es auch. Wir führen Sie durch alle vier, aber Sie sollen vorher wissen, worauf Sie sich einlassen.

Ärztliche Verordnung

Ohne gültige Verordnung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes läuft nichts über die Krankenkasse. Das ist der erste Schritt, nicht der letzte.

Wann das erste Geld zurückkommt

Hier sind wir deutlicher als üblich, weil die Erwartung sonst nicht stimmt: Die erste Rückerstattung kommt erfahrungsgemäss nach vier bis sechs Wochen, in komplexen Fällen auch erst nach zwei Monaten. Die Leistungen werden anschliessend rückwirkend vergütet, es geht also nichts verloren. Aber die ersten Rechnungen bezahlen Sie, bevor die Kasse etwas überwiesen hat. Wer das vorher weiss, erlebt keine böse Überraschung.

Was die Zusammenarbeit am Betrag ändert

Wo die Spitex mitwirkt, sinkt der Stundenansatz der Betreuung spürbar, weil ein Teil der Arbeit über die Krankenkasse abgerechnet wird. Der Abzug ist an zwei Bedingungen geknüpft: Es braucht die ärztliche Verordnung, und die Betreuungsperson muss das Pflegehelfer-Diplom SRK haben. Ohne beides bleibt es beim vollen Ansatz.

Dazu kommt der gesetzliche Klientenanteil der Spitex, der je nach Kanton unterschiedlich hoch ist. Bei der 24-Stunden-Betreuung kommen ausserdem Kost und Logis für die Betreuungsperson sowie deren Reisekosten dazu.

Ein Detail, das auf der Rechnung sichtbar wird und sonst kaum jemand erklärt: Der Spitex-Anteil wird abgezogen, bevor die Mehrwertsteuer gerechnet wird. Ärztlich verordnete Pflegeleistungen sind von der Mehrwertsteuer befreit. Versteuert wird also nur unser Teil, die Betreuung, und zwar erst nach dem Abzug. Deshalb fällt der Endbetrag tiefer aus, als eine einfache Rechnung vermuten lässt.

Alle aktuellen Ansätze und ein echtes Rechenbeispiel aus einer anonymisierten Rechnung stehen auf der Preisseite.

Wie ist ein Betreuungsdienst eigentlich kontrolliert?

Der Verband der privaten Spitex weist darauf hin, dass reine Betreuungsfirmen nicht denselben Auflagen unterstehen wie eine Spitex. Das stimmt. Die Frage ist deshalb berechtigt, und sie verdient eine Antwort statt eines Werbesatzes.

Was eine Betreuungsfirma nicht hat, ist die kantonale Betriebsbewilligung für Pflege. Die hat Domovita nicht, und sie erbringt auch keine pflegerischen Leistungen. Was Domovita stattdessen vorweist, lässt sich ebenfalls überprüfen:

Eidgenössische Bewilligung

Domovita besitzt die kantonale und die eidgenössische Bewilligung für Personalverleih. Beide sind öffentlich einsehbar, Sie müssen uns das nicht glauben: Verzeichnis des SECO.

Angestellt statt vermittelt

Die Betreuenden stehen auf unserer Lohnliste, unterstehen dem Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih und sind bei AHV, SUVA, BVG und KTG versichert. Sie werden nicht zur Arbeitgeberin.

Pflege bleibt bei der Spitex

Alles, was ärztlich verordnet ist, macht die Spitex mit ihrem Fachpersonal. Wir übernehmen es nicht und rechnen es nicht ab. Diese Grenze ist der Grund, warum die Zusammenarbeit überhaupt funktioniert.

Deutschsprachiges Personal

Unsere Betreuenden sprechen Deutsch auf Niveau B1 bis B2, haben das Pflegehelfer-Diplom SRK und mindestens fünf Jahre Erfahrung. Ohne gemeinsame Sprache gibt es keine Betreuung, nur Anwesenheit.

Mitglied & Partner

Mitglied swissstaffing – Schweizer Unternehmerverband für Personaldienstleister
	Partner Spitex Xundheit Plus

Wo die Zusammenarbeit möglich ist

Unsere Partnerorganisation ist in dreizehn Kantonen tätig: Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Glarus, Graubünden, Luzern, Schwyz, Solothurn, St. Gallen, Uri und Zürich.

Bei Domovita selbst hängt der Radius von der Leistung ab. Die 24-Stunden-Betreuung bieten wir in der ganzen deutschsprachigen Schweiz an, weil die Betreuungsperson einmal anreist und dann vor Ort bleibt. Stundenweise Einsätze sowie Tages- und Nachtbetreuung planen wir von Lachen SZ aus in der Region, denn dort fällt die Fahrt bei jedem Termin an.

Ob die Kombination bei Ihnen zu Hause möglich ist, klären wir im ersten Telefonat. Wenn nicht, sagen wir das, und nennen Ihnen den Weg, der stattdessen funktioniert.

Fragen zur Spitex-Partnerschaft

beratung

Lassen Sie sich beraten

Wie viel Betreuung brauchen Sie ungefähr?

Sagen Sie uns, was ärztlich verordnet ist und wo im Alltag Unterstützung fehlt. Wir klären mit Ihnen, welcher Teil über die Spitex und die Krankenkasse läuft und welchen wir übernehmen. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

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Rolf Ochsner

Geschäftsführer Domovita GmbH

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